Vinylböden - Eigenschaften, Einsatzgebiete, Zusammensetzung, Vorteile und was Sie noch wissen sollten

Wissenswertes rund um Vinylböden auf vinyl-designboden-kempten.de

Eignet sich ein Vinylboden für den Einsatz in Feuchträumen?

Ein Vinylboden ist vor Feuchtigkeit wesentlich besser geschützt als ein vergleichbarer Boden wie Parkett- oder Laminatboden. In erster Linie jedoch trifft dies auf Vinylböden aus Vollmaterial zu, da diese ausschließlich aus dem feuchtigkeitsabweisenden Kunststoff Vinyl bestehen. Holz besitzt hingegen die Eigenschaft, aufzuquellen, sobald es in Kontakt mit Wasserdampf gerät. Selbst Feuchtraum-Laminat ist nicht so wasserfest wie ein Vinylboden. Im Badezimmer sollte man daher immer Vinyl verlegen, wenn man sich zwischen einen der Kunstböden entscheiden möchte.

Vinylböden die Fußböden für besseren Schallschutz

Vinyl ist als extrem leiser Bodenbelag bekannt. Allein durch seine Grundbeschaffenheit gilt es als sehr geräuschschluckend. Außerdem ist in vielen Vinylböden eine Trittschalldämmung integriert, sodass eine zusätzliche Dämmung entfällt.
Andere Böden, wie vergleichsweise ein Laminatboden sind wesentlich lauter und auch mit einer Trittschalldämmung nicht mit einem Vinylboden vergleichbar.

Ist ein Vinylboden ein hygienischer Fußbodenbelag?

Vinyl hat im Gegenzug zu anderen Böden wie Massivholzdielen, Parkettboden oder Laminat den Vorteil, dass es antibakteriell ist und damit keine Nistplätze für Bakterien und Mikroben bietet. Dank dieser Eigenschaft eignet sich ein Vinylboden wesentlich besser für Allergiker als alle anderen Bodenbeläge. Nicht zu vergessen, ist Vinyl auch sehr schonend für die Gelenke, da es weich und elastisch ist.

Welche Verlege-Technik ist für Vinylböden üblich?

Vinylböden sind sehr einfach zu verarbeiten und anzubringen. Jedoch kommt es bei der Verlegeart des Vinylbodens drauf an, ob dieser in Form von Bahnen (Rollenware) oder Platten / Planken vorliegt. Während die Bahnen auf einen sauberen Untergrund verklebt werden, lassen sich die harten Vinylböden mit HDF-Trägerplatte ähnlich wie Laminat über die Klick-Verbindung verlegen.

Ihre Vorteile von Vinylböden & vinyl-designboden-kempten.de auf einen Blick:

  • angenehm Fußwarmer Bodenbelag
  • optimal für Feuchträume geeignet
  • schonender für die Gelenke als andere Böden wie Parkett oder Laminat
  • leiser als vergleichbare Böden wie Laminat oder Massivholzdielen
  • durch geringe Aufbauhöhe platzsparende Verlegung möglich
  • antibakteriell und daher für Allergiker sehr gut geeignet
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Kleine Vinylboden-Kunde

- Aus was besteht ein Vinylboden? -

Zusammensetzung eines Vinylbodens

Vinylboden für Kempten
Vinylboden für Ihr Bad in Kempten

Vinyl ist einer der ältesten Kunststoffe (bereits 1835 entwickelt und seit 1935 in industrieller Großproduktion gefertigt). Auf den Kunststoff Vinyl trifft man heute in fast allen Bereichen des alltäglichen Lebens. Doch woraus besteht ein typischer Vinylbodenbelag?

Vinyl ist auch bekannt unter dem Namen PVC (Polyvinylchlorid). PVC ist ein spröder, harter und thermoplastischer Kunststoff. Durch den Einsatz von zusätzlichen Werkstoffen erhält das eigentlich harte und spröde Material seine weichen Eigenschaften und lässt sich so zu einem weichen, elastischen Bodenbelag verarbeiten.

Vinylböden gibt es als Vollmaterial oder mit einer HDF-Platte als Trägerplatte. Beide sind mit einer Trägerschicht aus Vinyl versehen, welche der Dekorschicht Schutz bietet.

Das Vollmaterial besteht vollständig aus Vinyl und ist vor allem für Feuchträume geeignet.

Das Vinyl, das eine Holzfaserplatte enthält, ist noch auf einer Korkschicht aufgebracht. Es gilt daher als besonders stabil.



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Welchen Boden sollte ich verlegen?

Oft stellt sich die Frage nach dem richtigen Boden. Auf Parkett-kempten.de zeigen wir die gängigsten Böden auf. Wählen Sie Ihren Boden und verlegen Sie den richtigen Boden für Ihre Ideen!

Parkett - Parkettboden

Die wichtigsten Parkettarten sind genormt. Darüber hinaus werden von einzelnen Herstellern nicht genormte Parkettelemente angeboten, die aber aufgrund ihres Aufbaus eindeutig dem Parkett zuzuordnen sind. Hierzu zählen Hochkantlamellenparkett (Mehrzweckparkett, auch „Industrieparkett“), das so genannte 10-mm-Massivparkett (Lamparkett) sowie dessen Abkömmlinge mit Dicken zwischen 7 und 15 mm.

Die einzelnen Parkettarten bestehen aus unterschiedlichen dimensionierten Einzelelementen, die das Oberflächenbild des Parkettbodens mitbestimmen. Beim Hochkantlamellenparkett werden z.B. 8 mm breite und maximal 165 mm lange Holzlamellen aneinander gereiht. Sie ergeben einen anderen optischen Eindruck als Einstab- Parkettdielen von 180 mm Breite und 2,20 m Länge. Zwischen diesen Extremgrößen liegen die Verlegeeinheiten von Mosaikparkett, das klassische Stabparkett, und nicht zuletzt die Vielzahl der Mehrschichtparkett-Elemente mit einer Oberfläche aus 1, 2 oder 3 Stäben pro Element.

Neben der Holzart und der Art des Parketts sind der technische Aufbau der Deckschicht und die Sortierung maßgeblich für die optische Wirkung des Parkettbodens.

Qualitativ hochwertiges Parkett ist in unterschiedlichen optischen Ausprägungen erhältlich. Innerhalb einer Holzart prägen besonders die Farbunterschiede Maserungen und Asteinschlüsse das Erscheinungsbild. Die Sortierungsregeln sind für die meisten Parkettherstellungen verwendeten Holzarten ausführlich in den gültigen europäischen Normen beschrieben. Darin stehen zu jedem Symbol entsprechende Tabellen mit den jeweils zulässigen Merkmalen. Für die Qualität der Oberfläche von Parkett gelten einheitliche Symbole:

Kreis, Dreieck und Quadrat. Das Kreissymbol steht dabei für die oberste Sortierung (entspricht etwa der früheren Sortierung „natur“). Das Dreieck entspricht in etwa der früheren Sortierung „gestreift“ und das Quadrat in etwa „rustikal“. Die Tabelle zeigt im Vergleich ein vereinfachtes Beispiel für frühere übliche Sortierbezeichnungen. In der Praxis werden herstellerseitig weitere/andere Differenzierungen angeboten. Eine genaue Übersicht darüber geben die Sortierbücher der verschiedenen Parketthersteller.

Massivholzdielen / Massivholzböden

Die Qualität der Sortierung sollte möglichst nach Norm und mit den Sortiersymbolen „Kreis“, „Dreieck“ und „Quadrat“ erfolgen.

Freie Klassen bzw. Sortierungen sollten schriftlich vereinbart werden. 

Beispiele für freie Klasse/Werkssortierung:

Select
Im Prinzip astfrei, natürliche Unterschiede in Farbe und Maserung sowie Punktäste sind jedoch erlaubt. Bei einigen Holzarten wie Eiche, Kirsche und Walnuss ist auch geringfügig gesunder Splint im Randbereich erlaubt.

Natur
Natürliche Holzmerkmale wie festverwachsene Äste, gespachtelte Ast- und Oberflächenrisse, Farbkern, Splint und sonstige holzarttypischen Merkmale sind erlaubt.

Rustikal
Offene Äste, Oberflächenrisse , gespachtelte Ast- und Oberflächenrisse, Farbabweichungen, Splint uns sonstige holzarttypische Merkmale sind erlaubt.

Laminat

Eine enorme Marktentwicklung von Laminatböden wurde auch durch eine kontinuirliche Weiterentwicklung des Produktionsprozesses und der Produkteigenschaften von Laminat ermöglicht. Im Rahmen der oben genannten Definition gibt es verschiedene Produktvarianten, die auch den chronologischen Entwicklungsprozess von Laminatböden dokumentieren.

Hochdruck-Schichtpressstoff-Böden (HPL, CPL) - High-Pressure Laminate
Bei der ersten Generation von Laminatböden handelt es sich um ein Produkt, bei dem zunächst Dekorpapier und Overlay mit speziellen Kraftpapieren verpresst werden. Erst in einem zweiten Schritt werden diverser sogenannte Hockdruck-Schichtpressstoff und der Gegenzug auf die Trägerplatte verleimt. Aufgrund der zusätzlichen Kraftpapiere im Schichtpressstoff ist der Boden besonders stark belastbar.

Direkt beschichtete Laminatböden (DPL, CML) - Direct Pressure Laminate
ermöglichen eine deutlich höhere Ausstoßmenge durch Einsparung eines Arbeitsgangs. Dabei wird die Dekorschicht (Dekorpapier und Overlay) und der Gegenzug direkt mit der Trägerplatte in einem Arbeitsgang verpresst. Direkt beschichtete Laminatböden dominieren derzeit den Markt. 

Direkt bedruckte Laminatböden (PDL) - Printed direct laminate
Bei der dritten Generation von Laminatböden wird das Dekor direkt auf die Trägerplatte gedruckt. Der Produktionsprozess wird damit vereinfacht, was eine Optimierung des Produktes mit sich bringt. Jeder PDL-Boden wird über der Basisfarbe und dem Druck mit Korund und Lacksystemen für Glätte und Härte endbehandelt. Die letzte Härteschicht bildet gleichzeitig die Oberflächenstruktur.


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